Seine Oberflächentemperatur liegt bei eisigen –235 °C. Das sind gerade einmal 38 Grad über dem absoluten Nullpunkt. Diese extreme Kälte verdankt er unter anderem seiner hellen Kruste aus gefrorenem Stickstoff, Methan und Ammoniak, die bis zu 80 % des Sonnenlichts einfach wieder zurück ins All wirft.
Trotz dieser Schockfrost-Temperaturen ist er im Inneren ziemlich massiv. Er besteht zu etwa drei Vierteln aus hartem Gestein und besitzt vermutlich einen Kern aus Silikaten und Metallen. Seine Oberfläche ist von einem Netzwerk aus langen, parallel verlaufenden Furchen und Bergrücken überzogen. Diese Strukturen entstanden vermutlich vor langer Zeit, als seine äußere Schicht durch enorme Kräfte aufschmolz, sich verformte und anschließend in diesen bizarren Mustern wieder gefror.
Mit einem Durchmesser von 2.707 Kilometern ist er nicht nur der größte Mond seines Heimatplaneten, sondern gehört sogar zu den Top 7 der größten Monde im gesamten Sonnensystem. Aber er tanzt gerne aus der Reihe: Er bewegt sich nämlich „falsch herum“ – also entgegen der Drehrichtung des Neptun – auf einer retrograden Bahn. Das ist unter den großen Monden absolut einmalig und verrät den Wissenschaftlern sein großes Geheimnis: Er stammt wahrscheinlich gar nicht von hier, sondern wurde vor langer Zeit von Neptuns Schwerkraft einfach eingefangen.
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Oberflächenstruktur